Alle Beiträge aus September 2010

30. September 2010 0

Membranes, Surfaces, Boundaries Creating Interstices

Von in Events, NEWS

Ausstellung in Kooperation mit dem Workshop „Surfaces” am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte

aedes

Auf den ersten Blick sind Oberflächen Grenzen. Doch schon die Naturphilosophen der Antike hatten ein Bewusstsein für die Hintergründigkeit dieser Wahrnehmung. Materie bestehe aus kleinen Bausteinen, die átomos, also unteilbar sind. Präsentiert werden Arbeiten von Heike Klussmann/Künstlerin, Thorsten Klooster/Architekt, Susanna Hertrich/Designerin/Künstlerin und Clemens Winkler/Designer. In Projekten und Experimenten zeigen sie Wechselwirkungen theoretischer wie materieller Manifestationen von Membranen, Oberflächen und Grenzen und deren Vermittlungsbewegungen zwischen Alltagsgegenstand, Technologie und ästhetischer Produktion.

At first glance, surfaces are boundaries. But already the natural philosophers of Classical Antiquity were aware of the enigmatic character of this perception. Material consisted of small particles, themselves “átomos” or indivisible. This exhibition presents works by artist Heike Klussmann, architect Thorsten Klooster, designer/artist Susanna Hertrich and designer Clemens Winkler. In projects and experiments, these works demonstrate interactions between theoretical and material manifestations of membranes, surfaces, and boundaries, and their transitional stages between everyday objects, technology and aesthetic production.

Eröffnung/Opening: Freitag, 8. Oktober 2010, 18.30 Uhr
Ausstellung/Exhibition: 8. Oktober bis 11. November 2010
Ort/Location: Aedes Am Pfefferberg/Studio, Christinenstraße 18-19, 10119 Berlin
Öffnungzeiten/Opening hours: Di-Fr 11 bis 18.30 Uhr, Sa-So 13 bis 17 Uhr

more Infos : Membranes, Surfaces, Boundaries

16. September 2010 0

SOUNDING CODE

Von in Events

SuperCollider_ger

Countdown to SuperCollider 2010 Symposium

The SuperCollider Symposium comes for the first time to Berlin from 18.09-26.09 at TU, UdK, .HBC and the Singuhr Hoergalerie.

SuperCollider is a cutting edge audio software of unparalleled power and flexibility. Those who use it tend to want to defy the conventions of standard software, to experiment with their own interfaces, sound synthesis and processing, and enable new musical interactions and sound worlds.

The festival itself starts with workshops at Universität der Künste and .HBC led by Nic Collins and Tom Hall. The presentation of electronic, contemporary and club music is one of the main aims of the festival. At different playgrounds like the Kleiner and Großer Wasserspeicher, .HBC, Wave Field Synthesis Hall in TU and Ausland, a line-up of sonic artists such as Alberto de Campo, Nic Collins, Daisuke Ishida, Tom Hall, Frederik Olofsson and many more will be presenting Supercollider based works.

For more infos, program and registration visit http://www.supercollider2010.de


8. September 2010 0

C.E.B. Reas Compendium 2004-2010

Von in Events, NEWS

reas

[DAM]Berlin präsentiert die zweite Einzelausstellung des amerikanischen Künstlers C.E.B. Reas, der eine der Leitfiguren im Bereich Software-Kunst ist. Die neue Ausstellung beendet die Software-Serie „Process“, an der Reas von 2004-2010 gearbeitet, mit einem Bilderzyklus von 15 Arbeiten, der sieben Jahre Forschung und künstlerische Arbeit umfasst. Darüberhinaus sind neue Software-Arbeiten zu sehen, die erstmalig in Berlin gezeigt werden, sowie einige der aus der Process-Serie.

Für Reas (*1972) ist Software kein Werkzeug, um vorhandene Daten, wie z. B. ein Foto, zu überarbeiten, sondern das Schreiben des Konzeptes und der Software ist das Zentrum des Kunstwerks.
Inspiriert von Sol Le Witt, der für seine berühmten Wandzeichnungen Anweisung in Textform schrieb, die dann von dritten ausgeführt wurden, führt er dessen konzeptionellen Ansatz weiter. Im Falle der Software-Kunst ersetzen generative Software-Abläufe die Ausführung per Hand, die die präzise formulierten Anweisungen des Künstlers umsetzen. Dabei steht der Prozess im Vordergrund gemäß der berühmten Anweisung von Reas: „Definiere einen Prozess und übersetzte ihn in ein Bild“. Das Konzept des Künstlers ist dabei als Text in englischer Sprache verfasst. Raum für Interpretationen gibt es auch hier. Durch die Übertragung in Programmiersprache können dabei je nach gewählter Sprache oder nach der Person, die den Text in ein Bild überträgt, am Ende sehr verschiedene ästhetische Resultate entstehen. Dies hat Reas in seiner Auftragsarbeit {Software}Structures aus dem Jahr 2004 für das Whitney-Museum untersucht (zu finden unter: http://artport.whitney.org/commissions/softwarestructures/ ).

In den Process-Serien erforschte er das Verhältnis zwischen sich natürlich entwickelnden und künstlichen Systemen. Aus präzisen mechanischen Strukuren entstehen organische Formen. Die Bilder visualisieren Systeme in Bewegung oder in Ruhestellung. Die Software-Arbeiten setzt Reas in verschiedenen Medien wie Projektionen, Bilder oder Skulpturen im Raum um. Jedes Material streicht einen anderen Aspekt der Software heraus.

Eröffnung: 10. September, 19-21 Uhr
Der Künstler wird zur Eröffnung anwesend sein.
Ausstellung: 11.9. -3.11.2010

Tucholskystr.37
10117 Berlin

http://dam-berlin.de/