11. Dezember 2008

Moving Memories@Medienfassaden Festival Berlin

Zum Medienfassaden Festival 2008 realisierte ProjektionsAreal e.V. in Kooperation mit Yvonne Weber und Sabine Haerri die interaktive Medieninstallation „MovingMemories“ für die SAP Medienfassade in Berlin Mitte. Diese Installation befasst sich mit dem Thema Erinnerung im Zeitalter Neuer Medien.

Die Medienfassade fängt vor Ort Ereignisse ein und vermittelt dem Betrachter einen Einblick in ihre Erinnerungswelt. Eindrücke werden gespeichert und geschichtet. Kumulationen von Geschehnissen werden so zu einem Stimmungsbild des Ortes aus der Sicht der Medienfassade verdichtet. Die Erinnerungen können verblassen, ordnen sich und schweben unabhängig von Zeit und Raum. Die SAP-Medienfassade nimmt ihre Umgebung in Berlin Mitte durch vier Kameras an der Rosenthaler Strasse wahr und zeichnet diese nach vier verschiedenen Interaktionskriterien auf: spontane Aufnahme der Umgebung, Aufnahme von bewegten Dingen, Aufnahme ausgelöst von Menschen durch Blickkontakt mit der Fassade oder Aufnahme von Menschen, die vor der Fassade posieren. Die verschiedenen Interaktionsmöglichkeiten erklären sich dem Akteur durch ihm vertraute Metaphern aus der Fotografie.

Im vorderen Bereich des Gebäudes werden diese Eindrücke gesammelt und auf den Projektionswänden und -decken erlebbar gemacht, als ob die Fassade in den blauen Himmel schaut und in Erinnerungen schwelgt. Die erlebten Eindrücke schichten sich diffus wie Wolken und verdichten sich im Laufe der Lebensdauer der Installation.

Konzeption/Planung: Yvonne Weber, Sabine Haerri.
Technische Umsetzung: Holger Frey, Dennis Radtke

http://www.movingmemories.ch.vu
http://www.campillow.com

21. März 2008

Interaktives Multitracking

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Dieses Erfassungssystem wurde im Rahmen unserer Aktivitäten zur Luminale 2008 weiterentwickelt. Es dient der Erfassung der Positionen mehrerer Personen und steuert beliebige multimediale Ereignisse.

Testphase, next stop Luminale/ FFM.


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21. Dezember 2007

Sensorama

Mensch & Raum ...SENSORAMA ist ein interaktiver, multimedialer Raum, welcher die existierende Abhängigkeit zwischen Mensch und Raum erfahrbar werden lässt, indem er diese mit Hilfe modern gestalteter Video- und Soundcollagen verdeutlicht und den Besucher über diese Interdependenzen reflektieren lässt. SENSORAMA fungiert als Vermittler und regt die Menschen zum Austausch untereinander an. Die Installation fördert zwischenmenschliche Kommunikation als Voraussetzung zu Verständigung und Verständnis anderer Menschen sowie fremder Kulturen.

Das Fühlen und Erleben der im Raum befindlichen Atmosphäre…
Durch unsere Sinne können wir uns und unsere Umwelt wahrnehmen. Unsere Sinne bilden die Grundvoraussetzung für das Aufnehmen und Verstehen von Zuständen und Zusammenhängen in jeglicher Situation. Im SENSORAMA soll der Besucher „sich Besinnen“, seine Sinne wie Sehen, Hören
& Fühlen schweifen lassen. Als Hilfsmittel zur Erfassung ermöglichen sie dem Menschen, sich in Räumen zu orientieren. Ohne Sinne keine Raumerfahrung. Weiterhin thematisieren wir die durch Sinneseindrücke hervorgerufenen Gefühle und Gefühlsmomente. „sense“ wird hier nicht nur als „Sinn“ sondern ebenso als „Gefühl“ interpretiert. Die im Raum gefühlte Atmosphäre und die unter den Menschen sowie zwischen ihnen und dem Raum entstehenden Wechselwirkungen bilden einen Hauptaspekt dieser Installation.

SENSORAMA soll einen Anstoß geben, diese Abhängigkeiten zu erleben und die gewonnenen Erkenntnisse ins eigene Leben zu integrieren.

SENSORAMA – act-sense-experience!
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1. Mai 2007

Interaktive Wasserbecken

Eine LED-Puck VersammlungDiese Installation wurde im Rahmen der Jubiläumsfeier “10 Jahre KUK” in Offenburg entwickelt. Sie verbindet Strömung von Wasser mit multimedialen Inhalten und diente zur Steuerung einer audiovisuellen Videoinstallation durch unterschiedliche Wasserbecken.

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21. Januar 2007

Sensorama :: Konzept

I. Intention

Die audiovisuelle Installation „sensorama“ ist als Metapher zu verstehen: Kommunikation und Nähe der Menschen führen zu Harmonie und einer positiven Atmosphäre. Oder anders ausgedrückt: zu einer positiven Aura des Raumes, in dem sich die Menschen befinden. Für die Besucher der Installation wird erfahrbar, dass ein Miteinander – in diesem Fall, dass die Menschen den Mut haben, aufeinander zuzugehen – eine Stimmung und Atmosphäre des Wohlfühlens erzeugt: Töne, Bilder und Licht in der Installation artikulieren dieses. Verharren die Menschen am Rande des Raumes und gehen nicht aufeinander zu, werden Töne, Bilder und Licht eine eher abweisende, negative Raumstimmung erzeugen.

SENSORAMA macht also für die Besucher ganz konkret deutlich, ja körperlich erfahrbar: Kommunikation und menschliche Nähe führen zu einer positiven Grundstimmung, Vereinzelung und Isolation lassen Kälte und Distanz entstehen. SENSORAMA zeigt, dass es eine Abhängigkeit zwischen menschlicher Nähe bzw. Distanz und der Aura eines Raumes gibt: Das Verhalten der Menschen zueinander bestimmt das Raumgefühl. Die Installation lässt die Besucher spüren, dass zwischenmenschliche Kommunikation die Voraussetzung zu Verständigung und Verständnis ist.
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5. Juni 2006

Multitracking Software

Im Rahmen der Entwicklung des “sensorama” sowie der Ausstellung “Interdependenzen” entwickelt Projektionsareal auf der Basis von Max/MSP & Jitter einen interaktiven Zustandsraum. Anhand eines Modells im Maßstab 1:10 begann die Testphase…
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