Anlässlich der Ausstellung “Public Provocations” in der Carhartt Gallery in Wheil am Rhein, im Rahmen der Art Basel, präsentiert ProjektionsAreal eine interaktive Installation, welche einen tieferen Einblick in den Entstehungsprozess von “Graffiti” ermöglicht. Die Künstler Stefan Strumbel – Deine Heimat, Raffael Gerlach – Satone und Andreas von Chrzanowski – Case, schufen hierfür jeweils eine für sie typische Arbeit, deren Schöpfung von den Besuchern mit Hilfe interaktivierter Sprühdosen genauer untersucht werden können.
Die Display-Elemente, wovon jedes die Arbeit eines Künstlers zeigt, wurden mit der Unterstützung von bao-nghi droste design gestaltet. Um die thematische Verbindung zu urbanem Raum und Streetart zu visualisieren, fand hierfür einzig Beton als Material Verwendung. Wie aus dem Boden gewachsen, erscheinen die Objekte als wären sie in Eile hochgezogene Wolkenkratzer. Zueinander in Schräglage versetzt, lässt die einzelnen Betonblöcke in Beziehung zueinander treten, wodurch eine lebendige Skulptur entsteht, deren Erscheinung sich je nach Betrachtungswinkel stets aufs Neue verändert. Die Umsetzung der Betonkonstruktionen übernahm ein neuer Teil des Projektionsareal-Netzwerks: Gehring-Raumkonzepte. » gesamten Beitrag aufrufen
Bei “enerzess_protion2.0″ wird der Betrachter zum Energiespender von einer ihm gegenüber entstehenden digitalen-analogen Bilderwelt. Es entstehen prozesshafte Collagen in Form von Zeichnungen, Gemälden, Skizzen, Malereien aber auch einfachen und abstrakten Farbspuren. Die sich nähernde Person sieht zunächst den Ursprung oder aber einen Ausschnitt aus dem Gestaltungsprozess, also ein unfertiges Bild, eine stille, stehende Momentaufnahme. Um den Prozess weiter verfolgen zu können, muss der Betrachter mit dem “Künstler” in eine Interaktion treten. Der Betrachter, wird dadurch aktiv in die Installation einbezogen, wird Teil dieser und hiermit auch Bestandteil des Entstehungsprozesses eines der Werke. Er partizipiert durch den aktiven Einsatz, wird somit im metaphorischen Sinne zum Energiespender und zur treibenden Kraft.
Facts
Carhartt Gallery zur Art Basel (Juni – August 2009) Vernissage 06JUNI2009 – 19UHR
Zur Geburtsstunde des V-Kunst Festivals ist der ProjektionsAreal e.V. mit der interaktiven Installation Digital Puppetry von Tine Papendick vertreten.
Vom 24.04. – 26.04. verbinden sich Frankfurts namhafte Galerien in der Fahrgasse jeweils ab 20 Uhr zu einem dichten Ausstellungsnetz, in dem vornehmlich Video-& Medienkunstprojekte ausgestellt werden.
Auszug aus dem Pressetext: Die Fahrgasse in Frankfurt wird für drei Abende eine Ausstellungshalle ohne Dach. Die Galerien der Straße zeigen die von C. von Löw und A. Greulich kuratierte Ausstellung „may I introduce myself“.
Um was es in der diesjährigen Ausstellung geht: „may I introduce myself“ führt dem Publikum aktuelle Strömungen in den Bereichen Videokunst, interaktive Installation und Computerkunst der Gegend vor.
Post-its spielen eine Hauptrolle in dieser interaktiven, animierten Installation. Schließlich wird keiner mehr so aussehen, wie zu Beginn.
Menschen, die vor die Installation treten, sehen eine Frontalvideoaufnahme von sich selbst und gleichzeitig eine Vielzahl an animierten Gegenständen, die über ihre Köpfe schweben. Mit Hilfe eines pinken Post-its können diese Gegenstände eingefangen und überall am Körper befestigt werden.
Zum Medienfassaden Festival 2008 realisierte ProjektionsAreal e.V. in Kooperation mit Yvonne Weber und Sabine Haerri die interaktive Medieninstallation „MovingMemories“ für die SAP Medienfassade in Berlin Mitte. Diese Installation befasst sich mit dem Thema Erinnerung im Zeitalter Neuer Medien.
Die Medienfassade fängt vor Ort Ereignisse ein und vermittelt dem Betrachter einen Einblick in ihre Erinnerungswelt. Eindrücke werden gespeichert und geschichtet. Kumulationen von Geschehnissen werden so zu einem Stimmungsbild des Ortes aus der Sicht der Medienfassade verdichtet. Die Erinnerungen können verblassen, ordnen sich und schweben unabhängig von Zeit und Raum. Die SAP-Medienfassade nimmt ihre Umgebung in Berlin Mitte durch vier Kameras an der Rosenthaler Strasse wahr und zeichnet diese nach vier verschiedenen Interaktionskriterien auf: spontane Aufnahme der Umgebung, Aufnahme von bewegten Dingen, Aufnahme ausgelöst von Menschen durch Blickkontakt mit der Fassade oder Aufnahme von Menschen, die vor der Fassade posieren. Die verschiedenen Interaktionsmöglichkeiten erklären sich dem Akteur durch ihm vertraute Metaphern aus der Fotografie.
Im vorderen Bereich des Gebäudes werden diese Eindrücke gesammelt und auf den Projektionswänden und -decken erlebbar gemacht, als ob die Fassade in den blauen Himmel schaut und in Erinnerungen schwelgt. Die erlebten Eindrücke schichten sich diffus wie Wolken und verdichten sich im Laufe der Lebensdauer der Installation.
Ein unzugänglicher dunkler Raum aus dessen Verbindung zur Aussenwelt ein gleissend heller Lichtstrahl tritt. Um den Raum zu erkunden, muss sich der Betrachter mittels eines Spiegels mit dem blendenden Licht verbrüdern und mit seinem neuen Gefährten den Raum erforschen. Trifft der Strahl auf bestimmte Gegenstände, werden diese wie von Geisterhand zum Leben erweckt.
Das B-Seite Festival findet vom 12.-16. November in Mannheim statt.
Das nicht-kommerzielle Festival setzt sich mit den Spielarten moderner visueller Kunst auseinander, lotet mediale Schnittmengen aus und erschließt dabei seinen Besuchern neue Betrachtungsweisen, Strömungen und Perspektiven. Video-Art, Computerkunst, interaktive Projektionen sowie Lichtdesign werden als tragende Eckpfeiler der Veranstaltung fungieren, Gespräche, Vorträge und Workshops werden zudem das visuelle und auditive Angebot flankieren. Zeitgleich findet die erste VJ-Konferenz im Süddeutschen Raum statt.
Im Rahmen der Luminale08 in Frankfurt a.M. baut ProjektionsZirkus eine interaktive, ans Internet angebundene Installation. Eingeladen von der Projektgruppe “Der letzte macht das Licht aus” präsentiert der Projektionsareal e.V. neben der “Copy Machine” und weiteren Lichtinstallationen die Rauminstallation “Der Berg Sinai”.
Per Internetanbindung werden Bilder, Videos und Audiosamples gemäß themenbezogener Tags via Livestream im WWW aufgestöbert und als Inhalte der menschlichen Silhouetten verwendet. Diese Silhouetten sind die Abbilder der auf der Interaktionsfläche miteinander agierenden Besucher. Mittels dieser Kombination aus direkter und indirekter Kommunikation verwandelt sich die leichte Erhebung des Bodens idealerweise in einen Ort der Offenbarung, in dem Gegensätze zu verschmelzen beginnen und Wiederstände sich auflösen. » gesamten Beitrag aufrufen
One or two small pseudo tennis courts are set up. On each station, either two tennis balls or two rackets are mounted on videogame-controller devices, that are modded to act as a minigame console.
Brülltennis is adapting the favorite classic PONG, a vintage console game back from those days where just a few moving pixels on the screen were enough to make game enthusiasts spend whole nights gaming. Here, it is spiced up with new graphics and ridiculous collagues to turn every match into a fun game.
The gamers use their voice to control their alter ego on screen. The louder you shout at your ball or your racket, the faster your player will be moved in order to catch the ball and return it to your enemy. This leads to a continous yelling, screaming, roaring and shouting as long as the ball is in the game.
So get set and make yourself ready for some short yet loud game experience!
Zur Eröffnung des Schöllmanns, einer angesagten Lounge-Bar in Offenburg, installiert Projektionsareal e.V. ihre erste Schaufensterbespielung [2004] auf einer Fläche von 12×2 m, in einer Höhe von ca. 28 m.