Auch das B-Seite Festival klang erfolgreich aus. Für kommende Projekte ist geplant, die Kooperation mit dem Verein für visuelle Kunst und Jetztkultur e.V. weiter auszubauen und zu vertiefen.
Auf zur B-Seite für weitere Impressionen…
Auf die interaktive Kellerinstallation “Lichtung” [ProjektionsAreal e.V. feat. Frederic Gmeiner] gab es zudem viel positives Feedback. Sie überraschte die Festivalbesucher einerseits mit ihrer Unscheinbarkeit, hatte aber mit effektvollen Momenten aufzuwarten, in denen, ausgelöst durch das von einem Spiegel in den Keller zurück geworfene Scheinwerferlicht, verschiedenen Objekten im Raum geisterhaft Leben eingehaucht wurde.
Im Rahmen der Luminale08 in Frankfurt a.M. baut ProjektionsZirkus eine interaktive, ans Internet angebundene Installation. Eingeladen von der Projektgruppe “Der letzte macht das Licht aus” präsentiert der Projektionsareal e.V. neben der “Copy Machine” und weiteren Lichtinstallationen die Rauminstallation “Der Berg Sinai”.
Per Internetanbindung werden Bilder, Videos und Audiosamples gemäß themenbezogener Tags via Livestream im WWW aufgestöbert und als Inhalte der menschlichen Silhouetten verwendet. Diese Silhouetten sind die Abbilder der auf der Interaktionsfläche miteinander agierenden Besucher. Mittels dieser Kombination aus direkter und indirekter Kommunikation verwandelt sich die leichte Erhebung des Bodens idealerweise in einen Ort der Offenbarung, in dem Gegensätze zu verschmelzen beginnen und Wiederstände sich auflösen. » gesamten Beitrag aufrufen
Dieses Erfassungssystem wurde im Rahmen unserer Aktivitäten zur Luminale 2008 weiterentwickelt. Es dient der Erfassung der Positionen mehrerer Personen und steuert beliebige multimediale Ereignisse.
SENSORAMA ist ein interaktiver, multimedialer Raum, welcher die existierende Abhängigkeit zwischen Mensch und Raum erfahrbar werden lässt, indem er diese mit Hilfe modern gestalteter Video- und Soundcollagen verdeutlicht und den Besucher über diese Interdependenzen reflektieren lässt. SENSORAMA fungiert als Vermittler und regt die Menschen zum Austausch untereinander an. Die Installation fördert zwischenmenschliche Kommunikation als Voraussetzung zu Verständigung und Verständnis anderer Menschen sowie fremder Kulturen.
Das Fühlen und Erleben der im Raum befindlichen Atmosphäre…
Durch unsere Sinne können wir uns und unsere Umwelt wahrnehmen. Unsere Sinne bilden die Grundvoraussetzung für das Aufnehmen und Verstehen von Zuständen und Zusammenhängen in jeglicher Situation. Im SENSORAMA soll der Besucher „sich Besinnen“, seine Sinne wie Sehen, Hören
& Fühlen schweifen lassen. Als Hilfsmittel zur Erfassung ermöglichen sie dem Menschen, sich in Räumen zu orientieren. Ohne Sinne keine Raumerfahrung. Weiterhin thematisieren wir die durch Sinneseindrücke hervorgerufenen Gefühle und Gefühlsmomente. „sense“ wird hier nicht nur als „Sinn“ sondern ebenso als „Gefühl“ interpretiert. Die im Raum gefühlte Atmosphäre und die unter den Menschen sowie zwischen ihnen und dem Raum entstehenden Wechselwirkungen bilden einen Hauptaspekt dieser Installation.
SENSORAMA soll einen Anstoß geben, diese Abhängigkeiten zu erleben und die gewonnenen Erkenntnisse ins eigene Leben zu integrieren.
Gerade im Sommer dürfen Wasserspiele nicht fehlen. ProjektionsZirkus präsentiert zu der im Freiburger Raum nicht ganz unbekannten “Gewächshaus”-Veranstaltung interaktives Allerlei mit Spritzfaktor. Umgebaute Aquarien dienen als Interface zur Steuerung der audiovisuellen Atmosphäre im Zelt. » gesamten Beitrag aufrufen
Diese Installation wurde im Rahmen der Jubiläumsfeier “10 Jahre KUK” in Offenburg entwickelt. Sie verbindet Strömung von Wasser mit multimedialen Inhalten und diente zur Steuerung einer audiovisuellen Videoinstallation durch unterschiedliche Wasserbecken.
Die audiovisuelle Installation „sensorama“ ist als Metapher zu verstehen: Kommunikation und Nähe der Menschen führen zu Harmonie und einer positiven Atmosphäre. Oder anders ausgedrückt: zu einer positiven Aura des Raumes, in dem sich die Menschen befinden. Für die Besucher der Installation wird erfahrbar, dass ein Miteinander – in diesem Fall, dass die Menschen den Mut haben, aufeinander zuzugehen – eine Stimmung und Atmosphäre des Wohlfühlens erzeugt: Töne, Bilder und Licht in der Installation artikulieren dieses. Verharren die Menschen am Rande des Raumes und gehen nicht aufeinander zu, werden Töne, Bilder und Licht eine eher abweisende, negative Raumstimmung erzeugen.
SENSORAMA macht also für die Besucher ganz konkret deutlich, ja körperlich erfahrbar: Kommunikation und menschliche Nähe führen zu einer positiven Grundstimmung, Vereinzelung und Isolation lassen Kälte und Distanz entstehen. SENSORAMA zeigt, dass es eine Abhängigkeit zwischen menschlicher Nähe bzw. Distanz und der Aura eines Raumes gibt: Das Verhalten der Menschen zueinander bestimmt das Raumgefühl. Die Installation lässt die Besucher spüren, dass zwischenmenschliche Kommunikation die Voraussetzung zu Verständigung und Verständnis ist. » gesamten Beitrag aufrufen