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	<title>ProjektionsAreal.org &#187; interaktiv</title>
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	<description>ProjektionsAreal e.V. - Media culture activity since 2005</description>
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		<title>Lange Nacht der elektronischen Musik</title>
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		<comments>http://www.projektionsareal.org/2010/04/lange-nacht-der-elektronischen-musik/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 13:04:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ephy</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lange Nacht der elektronischen Musik
unter dem Motto des MehrKlang Festivals 2010
&#8220;das Eigene- das Fremde- das Andere- das Neue&#8221;
www.mehrklang-freiburg.de

14.05.2010 / Installationen ab 18.00 Uhr / Konzerte ab 21.00 Uhr
Kulturpark Freiburg, Haslacherstr. 43
Eintritt: 12 Eur / 8 Eur
Am 14. Mai findet im Rahmen des Mehrklang Festivals 2010 auf dem Gel&#228;nde des Kulturpark Freiburg die “Lange Nacht der [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lange Nacht der elektronischen Musik</strong></p>
<p>unter dem Motto des MehrKlang Festivals 2010<br />
&#8220;das Eigene- das Fremde- das Andere- das Neue&#8221;<br />
<a href="http://www.mehrklang-freiburg.de">www.mehrklang-freiburg.de</a></p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-1084" src="http://www.projektionsareal.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/LNdeM-226x320.jpg" alt="LNdeM" width="226" height="320" /></p>
<p>14.05.2010 / Installationen ab 18.00 Uhr / Konzerte ab 21.00 Uhr<br />
Kulturpark Freiburg, Haslacherstr. 43<br />
Eintritt: 12 Eur / 8 Eur</p>
<p>Am 14. Mai findet im Rahmen des Mehrklang Festivals 2010 auf dem Gel&#228;nde des Kulturpark Freiburg die “Lange Nacht der elektronischen Musik” statt. In den R&#228;umen der Bildhauerwerkstatt Kunstflug des Jugendhilfswerks / Tankstelle, der Projektwerstatt Kubus³, dem Hof und der H&#246;rbar kann man au&#223;ergew&#246;hnlichen Konzerten lauschen. Die in den verschiedenen Spielst&#228;tten pr&#228;sentierten Arbeiten geben dem Zuh&#246;rer Einblick in die unterschiedlichen Spielweisen der elektronischen und elektroakustischen Musik. Dazu werden im Kubus³ Solo-Auftritte sowie verschiedene Kooperationen mit Instrumentalisten dargeboten. In der Bildhauerwerkstatt / Tankstelle finden interaktive Konzerte sowie Improvisationen statt. Au&#223;erdem gibt es auf dem Gel&#228;nde und in der H&#246;rbar Audio und Video Installationen. Auch eine Pr&#228;sentation die von Sch&#252;lern des Experimentalstudios f&#252;r Elektronische und Elektroakustische Musik der Musikschule Konstanz im vergangenen Schuljahr extra f&#252;r die Lange Nacht der elektronischen Musik erarbeitet wurde, ist Teil der Veranstaltung. Um tats&#228;chlich ein m&#246;glichst breites Spektrum im Bereich der Neuen Musik, Elektroakustik und Musique Concrète vermitteln zu k&#246;nnen, pr&#228;sentieren neben den lokalen Aktivisten auch Musiker aus anderen St&#228;dten ihre Werke.</p>
<p>“LNdeM“ wird unterst&#252;tzt von: IAL e.V.; Kulturpark Freiburg, Kubus³ – Projektwerkstatt Verein f&#252;r Kunst, Bildung und Schule e.V.; Sparkasse N&#246;rdl. Brsg; MehrKlang Freiburg und durch das Netzwerk Neue Musik, ein F&#246;rderprojekt der Kulturstiftung des Bundes.</p>
<p>Installationen ab 18.00 Uhr:</p>
<p>H&#246;rbar: <strong>Experimentalstudio f&#252;r Elektronische und Elektroakustische Musik der Musikschule Konstanz</strong> &#8220;plugged_meal&#8221;<br />
Kubus³: <strong>Ulrich Troyer</strong> “Sehen mit Ohren&#8221;<br />
Hof: <strong>Roland Sproll</strong> &#8220;Schattendasein&#8221;</p>
<p>Konzerte ab 21.00 Uhr</p>
<p>Bildhauerwerkstatt / Tankstelle:<br />
<strong>Carlos Cotallo Solares</strong> &#8220;Persona, Was in einer gro&#223;en Stadt draufgeht&#8221;<br />
<strong>Stephan Mathieu</strong> &#8220;Music with Magnetic Strings&#8221;<br />
<strong>Endphase und Servando Barreiro</strong> &#8220;Endphase 17&#8243;</p>
<p>Kubus³:<br />
<strong>ensemble chronophonie</strong> &#8220;In Your Dreams (Donald Bousted), Self-reflecting Next To Beside Besides (Simon Steen-Andersen)&#8221;<br />
<strong>Chastel &amp; Wegner</strong> &#8220;360°, Kabine der Simultan&#252;bersetzer &#8211; Zelle 2 &amp; 4 (Christian Billian), Improvisation&#8221;<br />
<strong>Ralf Freudenberger</strong> &#8220;Texturen&#8221;</p>
<p><span id="more-1039"></span></p>
<p><strong>ensemble chronophonie</strong></p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-1042" src="http://www.projektionsareal.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/chronophonieby-Marc-Doradzillo1-320x212.jpg" alt="chronophonieby Marc Doradzillo" width="320" height="212" /></p>
<p>Donald Bousted &#8211; In Your Dreams (2005)<br />
“In your dreams“, eine Komposition f&#252;r duo Contour von Donald Bousted. Das 16 Minuten dauernde St&#252;ck ist f&#252;r folgende Instrumentierung geschrieben worden:<br />
19- und 24- Ton Trompeten, ein Perkussion-Set mit Holzplatte, eine Minidisk einschlie&#223;lich der H&#252;lle und eine Hustenbonbondose mit einer Kette darin. Weitere Klangerzeuger sind eine DVD (mit dem PA Soundtrack) sowie zwei weitere CDs, die &#252;ber zwei Paar NXT Signalgeber abgespielt werden.<br />
Die DVD beruht auf der Performance „Deliverance“ der K&#252;nstlerin Barbara Dean, in welcher sie den Boden mit ihren Haaren wischt.</p>
<p>Simon Steen-Andersen &#8211; Self-reflecting Next To Beside Besides<br />
Ein abstrakt konzipiertes Musikst&#252;ck wird immer dasselbe St&#252;ck bleiben, selbst wenn es auf Instrumenten gespielt wird, die sich in ihrer Handhabung grundlegend unterscheiden. Aber was passiert, wenn die abstrakte Komposition gerade auf die Bewegungen des Spielers, die zum Hervorbringen von Klang n&#246;tig sind, ausgerichtet ist? Was, wenn die Komposition als eine Art „Choreografie“ f&#252;r Musiker und Instrument gedacht ist – mit dem Klang als Resultat? Dann w&#252;rde<br />
sich das gleiche St&#252;ck auf Instrumenten mit unterschiedlichen Relationen von Bewegung zu Klang auch vollkommen anders anh&#246;ren. Und ist es dann eigentlich &#252;berhaupt noch ein und dasselbe St&#252;ck? Das recycelte „Next to Beside Besides“ ist eine offene Folge von choreografischen &#220;bersetzungen des<br />
Musikst&#252;cks „Beside Besides“ (f&#252;r Solo-Cello), ein St&#252;ck, das an sich schon ein Ableger des Ensemble-St&#252;cks „Besides“ ist.<br />
Die vielen verschiedenen Abstufungen von Abstrakt- und Konkretheit zwischen reinem Klang und reiner Bewegung in „Beside Besides“ ergeben sich aus den Umsetzungen: Diese enthalten genau gleich klingende Passagen (in welchen die Musik abstrakt oder als Klang gedacht ist) und sehr unterschiedliche<br />
Klangpassagen (in welchen die Musik z.B. auf Bewegungen beruht, die in unterschiedlichem Ma&#223;e stufenweise linear fortschreitet).<br />
Um diese Unterschiede mitzubekommen, muss man die verschiedenen Versionen „nebeneinander“ anh&#246;ren – das kann eine nach der anderen sein oder vielleicht noch viel besser simultan!<br />
In anderen Worten: Der Zyklus ist nicht nur eine offene Folge von Variationen, Versionen oder L&#246;sungen verschiedener Probleme und Methoden der Umsetzung – er gibt auch Gelegenheit, zahllose Kombinationen von Ensemblekompositionen aneinander zu reihen, die zwar im Klang heterophon, in der Bewegung aber homophon sind. Dabei sind Unterschied und Gleichheit im Fokus; das &#220;bersetzen selbst wird zum musikalischen Parameter.<br />
Eine weitere, „selbst-referenzielle“ M&#246;glichkeit der Kombination: Zwei oder mehrere Umsetzungen werden von demselben Spieler gespielt und per Video aufgenommen; die zweite Umsetzung wird zusammen mit der Video-Aufnahme der ersten Umsetzung gespielt; die dritte Umsetzung wird zusammen mit einem Video gespielt, das die zweite Performance mit dem Video der ersten Performance wiedergibt, u.s.w.</p>
<p>Biografie<br />
ensemble chronophonie wurde 2001 gegr&#252;ndet und hat seitdem rund siebzig Werke zur Urauff&#252;hrung gebracht. 2004 wurde das Ensemble mit einem F&#246;rderpreis der Ernst-von-Siemens Musikstiftung und einem Stipendium der Kunststiftung Baden-W&#252;rttemberg ausgezeichnet und war 2005 „ensemble in<br />
residence“ beim Festival Music Today, Seoul. Seine Konzerte wurden vom Deutschlandfunk und dem SWR aufgezeichnet. ensemble chronophonie wird von der Stadt Freiburg unterst&#252;tzt und ist Mitglied im Netzwerk mehrklang!freiburg. In Freiburg hat ensemble chronoponie eine Konzertreihe im Museum f&#252;r Neue Kunst.<br />
Die „nmz“ schrieb &#252;ber die Urauff&#252;hrung von Hermann Kellers zweitem Klavierkonzert 2006 in Rheinsberg: „Mit dem Ensemble Phonophobie [so der fr&#252;here Name des Ensembles] aus Freiburg – auch das eine interpretatorische Entdeckung – und dem Komponisten an den Fl&#252;geln war unter Leitung<br />
von Manuel Nawri eine durchweg gelungene Urauff&#252;hrung zu erleben.“<br />
Der SWR sprach in seinem Bericht &#252;ber das „unter vier Ohren“ Projekt 2005 von einer „hochkar&#228;tigen Veranstaltung“.</p>
<p><a href="http://www.chronophonie.de">www.chronophonie.de</a></p>
<p><strong>Ralf Freudenberger</strong></p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-1043" src="http://www.projektionsareal.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/Ralf-Freudenberger-by-Marc-Dorazillo-212x320.jpg" alt="Ralf Freudenberger by Marc Doradzillo" width="212" height="320" /></p>
<p>Texturen<br />
Ralf Freudenberger wird mit pr&#228;parierter Gitarre und Computer Klangtexturen mit variierenden Pattern entwerfen. Dicke Soundteppiche mit orientalischen Mustern l&#246;sen sich in minimalistisch behandelte Motive auf um sich anschlie&#223;end wieder zu verdichten&#8230; Die digitale Bearbeitung basiert ausschlie&#223;lich auf live eingespielten Gitarrensounds.</p>
<p>Biografie<br />
Ralf Freudenberger studierte von 1991 bis 1997 an der Hochschule f&#252;r Musik und Darstellende Kunst Stuttgart Gitarre, Saxophon und Komposition. Seit 1996 ist er als freischaffender Komponist, Arrangeur, Instrumentalist und Produzent f&#252;r internationale Theater-, Ballet- und Radioproduktionen t&#228;tig.</p>
<p><a href="http://www.lastfm.de/music/Ralf+Freudenberger">www.lastfm.de/music/Ralf+Freudenberger</a></p>
<p><strong>Carlos Cotallo Solares</strong></p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-1044" src="http://www.projektionsareal.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/CarlosCotallo-320x240.jpg" alt="CarlosCotallo" width="320" height="240" /></p>
<p>Persona<br />
In dem St&#252;ck “Persona“ habe ich vokale Kl&#228;nge mit einfachen elektronischen Mitteln auf verschiedene Weisen verfremdet. Dadurch h&#246;rt man die Stimme manchmal als Tr&#228;ger der Sprache, manchmal als Teil der menschlichen Identit&#228;t und manchmal als abstrakten Klang.</p>
<p>Was in einer gro&#223;en Stadt draufgeht<br />
&#8220;Was in einer gro&#223;en Stadt draufgeht“ arbeitet mit der Aufnahme eines Textes von Johann Peter Hebel (Sprecherin: Heike Aust), die ich erst geschnitten und dann wieder neu montiert habe. Intonation und die Aussprache werden dadurch angegriffen, und der Text erscheint auf unterschiedlichen Stufen der Abstraktion.</p>
<p>Im Mittelpunkt beider Kompositionen steht das Verh&#228;ltnis von Musik und Sprache und dessen Thematisierung mit den Mitteln der Elektronik.</p>
<p>Biografie<br />
Carlos Cotallo Solares wurde in Vitoria, Spanien, 1989 geboren. Als er 6 Jahre alt war, fing er an Geige zu spielen. Seit 2008 studiert er Komposition an der Musikhochschule Freiburg bei Cornelius Schwehr und ist seit 2009 Tutor des Studios f&#252;r elektronische Musik und Akustik.</p>
<p><strong>Guillaume Chastel und Ephraim Wegner</strong></p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-1045" src="http://www.projektionsareal.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/Chastel+Wegner-by-Marc-Doradzillo_3-320x212.jpg" alt="Chastel+Wegner by Marc Doradzillo_3" width="320" height="212" /></p>
<p>360°<br />
“360°” ist ein kleiner Auszug aus Ephraims Arbeit als DJ f&#252;r das Ensemble Alarm. Im Unterschied zu einem gew&#246;hnlichen DJ Set werden hier keine St&#252;cke kombiniert sonden verschiedene Gegenst&#228;nde rotieren auf dem Plattenspieler. Durch digitale Verfremdung entstehen Klangwolken welche sowohl<br />
rhythmisch wie klanglich gesteuert werden k&#246;nnen. Die Arbeit widmet sich dem zyklischen wiederkehren von Kl&#228;ngen und deren &#220;berlagerung.</p>
<p>Christian Billian &#8211; Kabine der Simultan&#252;bersetzer &#8211; Zelle 2 &amp; 4 f&#252;r kleine Trommel<br />
“Kabine der Simultan&#252;bersetzer” ist ein Zyklus von vier St&#252;cken (Zelle 1-4) f&#252;r kleine Trommel. In den vier St&#252;cken wird ein Vers aus der &#228;ltesten &#252;berlieferten deutschen Lyrik, dem ersten Merseburger Zauberspruch aus dem 9.Jhd. in Musik (in klingende Bewegung) &#252;bersetzt. „Simultan &#252;bersetzt“ deshalb, weil der Text nicht nur gesprochen verwendet wird (zelle 1), sondern als Buchstaben auch direkt auf das Fell getrommelt (zelle 1), gerieben und gekratzt (zelle 3) wird. In Zelle 2 werden beispielsweise die einzelnen Laute des althochdeutschen Wortes „insprinc“ (entspring) in Trommelkl&#228;nge &#252;bersetzt und im Verlauf des St&#252;ckes klanglich verwandelt. Eine weitere Verbindung von Text und Musik besteht durch ihre Geschichte. Die Merseburger Zauberspr&#252;che waren Beschw&#246;rungsformeln, um den Gegner au&#223;er Gefecht zu setzen und um Gefangenenbefreiung herbeizubeschw&#246;ren – die Milit&#228;rtrommel war ein Instrument, um mit seiner<br />
enormen Lautst&#228;rke den Gegner „zu beschw&#246;ren“. In den vier Trommelst&#252;cken ist es das klangreiche leisere Innenleben der kleinen Trommel, was im Zentrum steht: die Symphonik an Streich-/Kratz/- Klopfger&#228;uschen, Resonanz- und Fellkl&#228;ngen. Die kontemplative, Sich-in-den-Klang-versenkende nichtmilit&#228;rische<br />
Kehrseite der kleinen Trommel.<br />
Die „Kabine“ aus dem Titel des St&#252;ckes ist wiederum ein Bild f&#252;r den Solist, der den Zauberspruch in Musik „simultan&#252;berstetzt“. Die Konzentration auf klangliche Nuancen, Farbunterschiede und die Magie der Bewegung auf dem Instrument.<br />
Der Zyklus wurde 2002 f&#252;r Guillaume Chastel komponiert.</p>
<p>Improvisation<br />
Uraufgef&#252;hrt wurde die Improvisation auf der Veranstaltung Ug3-Neun Positionen in der Universit&#228;ts Tiefgarage Freiburg. Thematisch bezieht sich das St&#252;ck auf den Spielort “Tiefgarage”. Aufgenommene Kl&#228;nge von verschiedenen Kraftfahrzeugen werden live variiert und verfremdet. Dieses Spiel wird von<br />
Guillaume Chastel aufgegriffen und fortgef&#252;hrt. Ziel ist es, beide Klangquellen, die elektronische und die akustische, bis zur Unkenntlichkeit miteinander zu vermischen.</p>
<p>Biografie<br />
Der franz&#246;sische Schlagzeuger Guillaume Chastel, der 1973 in Algerien geboren wurde, begann im Alter von elf Jahren bei Antoine Gastinel am Konservatorium in Bayonne Schlagzeug zu spielen. Dort legte er 1992/93 sein erstes Diplom ab. 1994 studierte er weiter bei Sylvio Gualda in Versailles. 1997 gewann er den zweiten Preis beim Wettbewerb &#8220;Jeunes Solistes d´lle de France&#8221; und war Teilnehmer beim Internationalen ARD Wettbewerb f&#252;r Percussion. Im Anschluss daran entschied er sich an der Staatlichen Hochschule f&#252;r Musik in Freiburg bei Prof. Bernhard Wulff zu studieren, wo er 2003 mit Solistenabschluss<br />
bestand. Guillaume Chastel trat bereits auf zahlreichen Festivals in ganz Europa und Asien auf und war 1999 im Halbfinale des Internationalen Vibraphon Wettbewerb Clermont-Ferrand. Er spielte in Ensembles wie der Basel Sinfonietta, Ensemble Surplus, Ensemble Resonanz, Ensemble Klangforum Wien und war<br />
bis 2001 Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). 2002 gewann er den Preis des Internationalen Festival &#8220;Wave Art Fair&#8221; in Seoul.<br />
Sein besonderes Interesse gilt den verschiedenen Kulturen und ihrem musikalischen Erbe, der Arbeit mit Musik-Theatern und Komponisten sowie der Improvisation. Sein Repertoire umfasst die bekanntesten Solo und Ensemble Kompositionen der klassischen sowie zeitgen&#246;ssischen Musik.</p>
<p>Ephraim Wegner, der in den fr&#252;hen neunzigern als DJ im elektronischen Bereich anfing, hat seine k&#252;nstlerische Arbeit mittlerweile haupts&#228;chlich auf das Komponieren eigener St&#252;cke verlagert. Unter anderem vertont er Theater-und Tanzst&#252;cke sowie Kurzfilme und ist in der Musikvermittlung, im Bereich<br />
der Neuen Musik, an Schulen t&#228;tig. In Zusammenarbeit mit bildenden K&#252;nstlern realisierte er verschiedene Ausstellungsprojekte und Installationen.</p>
<p><a href="http://www.anti-matter-plant.org">www.anti-matter-plant.org</a><br />
<a href="http://www.lastfm.de/music/Ephraim+Wegner">www.lastfm.de/music/Ephraim+Wegner</a></p>
<p><strong>Endphase und Servando Barreiro</strong></p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-1046" src="http://www.projektionsareal.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/Endphase-320x240.jpg" alt="Endphase" width="320" height="240" /></p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-1047" src="http://www.projektionsareal.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/Endphase-Servando-Barreiro-320x212.jpg" alt="Endphase Servando Barreiro" width="320" height="212" /></p>
<p>Endphase 17<br />
Eine Performance f&#252;r klangliche und visuelle Mittel.</p>
<p>Biografie<br />
Das Projekt Endphase besteht aus den Musikern und Komponisten Alberto C. Bernal, Enrique Tomás und João Pais. Endphase versucht, traditionelle musikalische Konzepte (nicht nur in Bezug auf ihre &#228;sthetischen, sondern auch stilistische und technische Aspekte betreffend) zu &#252;berwinden und so eine<br />
Umgebung zu schaffen, in der neue Ideen, Konzepte und Ann&#228;herungen umgesetzt werden k&#246;nnen.<br />
Im Juni 2004 hatten sie ihre erste Auff&#252;hrung an der Musikhochschule Freiburg. Seitdem gab es zahlreiche Auftritte, u.a. beim Neue-Musik-Festival in Darmstadt, aber auch weitere in Deutschland, Ungarn und in den Niederlanden – z.T. solo, aber auch in Kooperation mit anderen Musikern.<br />
Zur Klangproduktion und -bearbeitung verwenden die K&#252;nstler Laptops, teilweise in Verbindung mit externen Klangquellen sowie andere Ger&#228;te.<br />
Jedes musikalische Projekt wird flexibel erarbeitet und gehandhabt: Alle drei Mitglieder er&#246;rtern zusammen verschiedene Modelle, Ideen und die Bearbeitung, anschlie&#223;end wird einzeln, aber auch zusammen geprobt. Die Konzertauff&#252;hrung ist die letzte Stufe des Projekts, die Endphase, in der das zuvor gesammelte und erarbeitete Tonmaterial &#246;ffentlich pr&#228;sentiert wird. Bei dem Endprodukt, dem fertigen musikalischen Werk handelt es sich nicht um eine Improvisation im<br />
Sinne von Aktion und Re-Aktion, sondern vielmehr um eine konzeptionelle Komposition, die ihre endg&#252;ltige Form nur durch die Improvisation in Echtzeit annimmt.<br />
Nach jeder Endphase ist ein so genannter Endpunkt erreicht: Nach M&#246;glichkeit wird jede einzelne Performance dokumentiert und aufgezeichnet.<br />
Jede einzelne Auff&#252;hrung gibt es nur ein einziges Mal – zur&#252;ck bleiben nur die Ideen, Konzepte und Arbeitstechniken, die wieder f&#252;r nachfolgende Projekte aufgegriffen werden k&#246;nnen.<br />
So ist jede Endphase nicht nur ein einzigartiges und nicht reproduzierbares St&#252;ck, sondern immer auch eine Work-in-Progress-Arbeit, eingebettet in einen bestimmten zeitlichen Rahmen.</p>
<p><a href="http://174.132.8.254/index.html">http://174.132.8.254/index.html</a></p>
<p><strong>Sch&#252;ler des Experimentalstudios f&#252;r Elektronische und Elektroakustische Musik der Musikschule Konstanz</strong></p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-1048" src="http://www.projektionsareal.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/Gleichzeit_3-320x240.jpg" alt="Gleichzeit_3" width="320" height="240" /></p>
<p>plugged_meal<br />
F&#252;r die lange Nacht der elektronischen Musik entwickelte die Klasse gemeinsam mit Alexander Grebtschenko die Installation “plugged_meal” welche unter dem Motto “Kokosn&#252;sse, Audioanschl&#252;sse, Bananen, digitale Prozesse und Kabelsalat” in der H&#246;rbar pr&#228;sentiert wird. An einer Tafel essen die Teilnehmer gemeinsam, Kl&#228;nge werden abgenommen sowie digital weiterverarbeitet. Somit entsteht ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen den visuellen T&#228;tigkeiten der Speisenden und dem akkustischen Signal.</p>
<p>Biografie<br />
Das Experimentalstudio f&#252;r Elektronische und Elektroakustische Musik der Musikschule Konstanz ist bereits bekannt durch GLEICHZEIT gedeiht, aufgef&#252;hrt im Botanischen Garten auf dem letzten Mehrklangfestival 2009.</p>
<p>Alexander Grebtschenko, geboren 1975 in Varna, Bulgarien. Studierte bis 2002 Komposition bei Prof. Cornelius Schwehr und Elektronische Musik bei Prof. Mesias Maiguashca an der Musikhochschule Freiburg. Ab 2004 unterrichtet er an den neugegr&#252;ndeten Studios f&#252;r elektronische und elektroakustische Musik an der Musikschule Konstanz und ist auch an der Studio f&#252;r Elektronische Musik und Akustik der Musikhochschule Freiburg t&#228;tig. Diverse Stipendien u.a. Landesgraduiertenf&#246;rderung im Fach Akustik, Stipendium des Bundespr&#228;sidenten, Stipendium im Rahmen der Donaueschinger Musiktage.<br />
Radiosendungen im DeutschlandRadio Berlin, SWR, RDL, WDR. Auff&#252;hrungen in vielen europ&#228;ischen L&#228;nder sowie Kanada und in der USA. Kompositionsauftr&#228;ge von ensemble recherche, duo contour, Duo Fluktuation, Ensemble Alarm u.a.</p>
<p><strong>Stephan Mathieu</strong></p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-1049" src="http://www.projektionsareal.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/stephan-239x320.jpg" alt="stephan" width="239" height="320" /></p>
<p>Music with Magnetic Strings<br />
F&#252;r Zither, Elektromagnete und Computer</p>
<p>Biografie<br />
Stephan Mathieu ist ein deutscher Musiker und Klangk&#252;nstler, dessen Arbeit auf digitalen und analogen Bearbeitungstechniken basiert. Seine Arbeiten bewegen sich im Bereich der digitalen Kunst und Elektroakustik. Seit 1999 ver&#246;ffentlichte Mathieu 18 Alben und verschiedene Compilations bei zahlreichen<br />
internationalen Musiklabels wie z.B. Touch, Cronica und Spekk. Neben seinen Soloarbeiten kooperiert er mit Akira Rabelais, Taylor Deupree, Douglas Benford, John Hudak, Ekkehard Ehlers und Janek Schaefer.<br />
F&#252;r seine Musik bearbeitet er Aufnahmen akustischer, haupts&#228;chlich aus fr&#252;heren Epochen stammenden Musikinstrumenten mit digitalen und elektroakustischen Methoden und setzt historische Medien wie mechanische Grammofone ein.<br />
Stephans Arbeit wurde mit der Landschaftsmalerei eines Caspar David Friedrich verglichen: „Mathieu beweist, dass man mit dem Laptop – einem funktionell ausgerichteten und unpers&#246;nlichen Instrument – durchaus musikalische Werke schaffen kann, die nicht nur von seltener Sch&#246;nheit sind, sondern auch<br />
mysteri&#246;se und kraftvolle Emotionen vermitteln k&#246;nnen.“</p>
<p><a href="http://www.bitsteam.de">www.bitsteam.de</a></p>
<p><strong>Roland Sproll</strong></p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-1050" src="http://www.projektionsareal.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/rolandsproll-320x173.png" alt="rolandsproll" width="320" height="173" /></p>
<p>Schattendasein<br />
Mit seiner Installation setzt Roland Sproll das Veranstaltungsmotto durch Schattenprojektionen um, deren Formen mit Formen des Fremden und Neuen kollidieren, kreuzen und verweben.</p>
<p>Biografie<br />
Roland Sproll ist freiberuflich t&#228;tig als Digital Media Artist. Er agiert dabei in den Bereichen interaktives Design, Video, 3D, Musik und Programmierung. Als Lehrbeauftragter der Hochschule Furtwangen unterrichtet Roland Sproll multimediale Programmierung und Computergrafik. W&#228;hrend des Studiums<br />
zum Dipl.-Inf. Medien erhielt er mit 2 Komiltionen den Publikumspreis beim Videokunstpreis von ZKM und SWR f&#252;r die Videoarbeit &#8220;True to Type&#8221;. Zentraler Aspekt seines langj&#228;hrigen, k&#252;nstlerischen Schaffens ist das Ausloten der Grenzbereiche von analoger und digitaler Technik.</p>
<p><a href="http://www.rolandsproll.spot3.de">www.rolandsproll.spot3.de</a></p>
<p><strong>Ulrich Troyer</strong></p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-1051" src="http://www.projektionsareal.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/utroyer2009fotopeterbrandlmayr2-240x320.jpg" alt="utroyer2009fotopeterbrandlmayr2" width="240" height="320" /></p>
<p>Sehen mit Ohren<br />
&#8220;Sehen mit Ohren&#8221; ist eine Komposition in 5.1, die sich mit dem akustischen Aspekt der Architekturwahrnehmung besch&#228;ftigt. Sechs blinde Menschen aus Wien erz&#228;hlen &#252;ber ihre Wahrnehmung von Architektur, die Bedeutung von Raum und wie sie sich in der Stadt akustisch orientieren. Sie berichten &#252;ber Schlittschuhlaufen nach akustischen Gesichtspunkten, warum man Postk&#228;sten nicht h&#246;rt oder wie ein Wiener Schnitzel klingt, kurz bevor es anbrennt.<br />
Die Interviewsequenzen werden mit Soundscapes von ebenfalls in Wien aufgenommenen Innen- und Au&#223;enr&#228;umen zu einem fraktalen H&#246;rst&#252;ck verwoben. Raumfolgen werden im Zeitraffer abgebildet, durch &#220;berlagerung entstehen im Lauf des St&#252;ckes neue akustische R&#228;ume, die sich traum&#228;hnlich zu<br />
verformen beginnen.</p>
<p>Biografie<br />
Ulrich Troyer lebt seit 1992 in Wien. Er studierte Architektur und arbeitet als freiberuflicher Musiker und K&#252;nstler. Des weiteren ist er Mitglied des Gem&#252;seorchesters.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Eindr&#252;cke :: B-Seite Festival</title>
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		<comments>http://www.projektionsareal.org/2008/11/eindruecke_b-seite/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 Nov 2008 14:06:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dklotz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch das B-Seite Festival klang erfolgreich aus. F&#252;r kommende Projekte ist geplant, die Kooperation mit dem Verein f&#252;r visuelle Kunst und Jetztkultur e.V. weiter auszubauen und zu vertiefen.
Auf zur B-Seite f&#252;r weitere Impressionen&#8230;

Auf die interaktive Kellerinstallation &#8220;Lichtung&#8221; [ProjektionsAreal e.V. feat. Frederic Gmeiner] gab es zudem viel positives Feedback. Sie &#252;berraschte die Festivalbesucher einerseits mit ihrer [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.projektionsareal.org/wordpress/wp-content/uploads/2008/11/b-seite_web.jpg" rel="lightbox[349]"><img src="http://www.projektionsareal.org/wordpress/wp-content/uploads/2008/11/b-seite_web-320x213.jpg" alt="" title="B-Seite - Videokunst; Jetztkultur; VJ Konferenz" width="320" height="213" class="alignleft size-medium wp-image-350" /></a>Auch das B-Seite Festival klang erfolgreich aus. F&#252;r kommende Projekte ist geplant, die Kooperation mit dem Verein f&#252;r visuelle Kunst und Jetztkultur e.V. weiter auszubauen und zu vertiefen.<br />
Auf zur <a href="http://www.jetztkultur.de">B-Seite</a> f&#252;r weitere Impressionen&#8230;<br />
<br style="clear:both;" /><br />
Auf die interaktive Kellerinstallation &#8220;Lichtung&#8221; [ProjektionsAreal e.V. feat. Frederic Gmeiner] gab es zudem viel positives Feedback. Sie &#252;berraschte die Festivalbesucher einerseits mit ihrer Unscheinbarkeit, hatte aber mit effektvollen Momenten aufzuwarten, in denen, ausgel&#246;st durch das von einem Spiegel in den Keller zur&#252;ck geworfene Scheinwerferlicht, verschiedenen Objekten im Raum geisterhaft Leben eingehaucht wurde.</p>
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<h4><span>Video &#8220;Lichtung&#8221;</span></h4>
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[See post to watch Flash video]
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<h4><span>Fotos</span></h4>
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		<title>Der Berg Sinai</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 21:38:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mjoos</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Rahmen der Luminale08 in Frankfurt a.M. baut ProjektionsZirkus eine interaktive, ans Internet angebundene Installation. Eingeladen von der Projektgruppe &#8220;Der letzte macht das Licht aus&#8221; pr&#228;sentiert der Projektionsareal e.V. neben der &#8220;Copy Machine&#8221; und weiteren Lichtinstallationen die Rauminstallation &#8220;Der Berg Sinai&#8221;.
Per Internetanbindung werden Bilder, Videos und Audiosamples gem&#228;&#223; themenbezogener Tags via Livestream im WWW aufgest&#246;bert [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="lightbox[]" href="http://www.projektionsareal.org/wordpress/wp-content/gallery/projektionsarealluminale08/95-imgp6982.jpg" rel="lightbox[24]"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.projektionsareal.org/wordpress/wp-content/gallery/projektionsarealluminale08/thumbs/thumbs_95-imgp6982.jpg" alt="der_berg_sinai_offenbarung" /></a>Im Rahmen der Luminale08 in Frankfurt a.M. baut ProjektionsZirkus eine interaktive, ans Internet angebundene Installation. Eingeladen von der Projektgruppe &#8220;Der letzte macht das Licht aus&#8221; pr&#228;sentiert der Projektionsareal e.V. neben der &#8220;Copy Machine&#8221; und weiteren Lichtinstallationen die Rauminstallation &#8220;Der Berg Sinai&#8221;.</p>
<p>Per Internetanbindung werden Bilder, Videos und Audiosamples gem&#228;&#223; themenbezogener Tags via Livestream im WWW aufgest&#246;bert und als Inhalte der menschlichen Silhouetten verwendet. Diese Silhouetten sind die Abbilder der auf der Interaktionsfl&#228;che miteinander agierenden Besucher. Mittels dieser Kombination aus direkter und indirekter Kommunikation verwandelt sich die leichte Erhebung des Bodens idealerweise in einen Ort der Offenbarung, in dem Gegens&#228;tze zu verschmelzen beginnen und Wiederst&#228;nde sich aufl&#246;sen.<br />
<span id="more-24"></span><br />
<div class="ngg-galleryoverview" id="ngg-gallery-17-24">

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<div id="h4_div">
<h4><span>Was passiert in der Installation?</span></h4>
</div>
<p>Der Besucher ist Betrachter und gleicherma&#223;en aktiver Gestalter der Installation.<br />
Eine gro&#223;e semitransparente Glasfl&#228;che dient als Tr&#228;ger menschlicher Silhouetten. Menschen, die sich in der N&#228;he der Wandfl&#228;che aufhalten bilden ihren Umriss auf diese ab. Ihr Umriss wird mit Farben &amp; Formen abstrakter als auch gegenst&#228;ndlicher Inhalte gef&#252;llt. Dabei ergeben sich wieder und wieder neue Interpretationsans&#228;tze, da die Inhalte st&#228;ndig neu kombiniert werden. Der Mensch dient gewisserma&#223;en als Tr&#228;ger dieser Information, er „beinhaltet“ sie. Durch das Zusammenfinden mehrerer Besucher wird nach und nach ein Gesamtbild aufgedeckt, welches durch einzeln stehende Menschen nur fragmentarisch enth&#252;llt werden kann. Die Installation h&#228;lt die Besucher also dazu an, zusammen zu r&#252;cken, um die tiefer liegenden Informationen vollst&#228;ndig zu offenbaren.</p>
<p>Desweiteren befindet sich ein Podest vor der Glasf&#228;che, als symbolisierten Raum der Begegnung. Besteigt jemand die Fl&#228;che, so docken an ihm Lichtobjekte an und begleiten ihn auf seinem Weg &#252;ber das Podest. Verschwindet der Letzte von der „Bildfl&#228;che“ oder verl&#228;sst ein einzelner die reaktive Zone f&#252;r Podeste und Glasfront, so verschwinden auch dessen aus Licht bestehenden Repr&#228;sentanten. Der Letzte macht also das Licht aus&#8230;</p>
<div id="h4_div">
<h4><span>Intention</span></h4>
</div>
<p>Licht ist Energie, ist stofflose Materie, hat eine metaphysische Komponente als Symbol des Lebens. Licht als Ausdrucksmittel fasziniert und spiegelt Aufmerksamkeit wieder. Befinden sich also Menschen im Dialog mit der Installation, entstehen Inhalte in Form von Licht als Informationstr&#228;ger. Der Lauf des Lebens manifestiert sich in diesem Moment, wobei der momentane Zustand der Inhalte abh&#228;ngig von den Bewegungen der Besucher ist. Dem Menschen kommen seine sch&#246;pferischen F&#228;higkeiten und die damit zusammenh&#228;ngende Verantwortung zu Bewusstsein.<br />
Gleicherma&#223;en vergehen alle Formen, verlassen die Besucher die Fl&#228;che. Mit dem Schwinden des Lichts verliert der Interaktionsort auch seine Energie. Mit dem letzten, der geht, stirbt auch eine von unendlich vielen M&#246;glichkeiten der Manifestation des Lebens.<br />
Diesbez&#252;glich thematisiert die Installation mit Hilfe des Mediums „Licht“ Dualismen wie Leben und Tod, Licht und Schatten, Wiedergeburt und Verg&#228;nglichkeit, Gemeinsamkeit &amp; Einsamkeit.</p>


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