Dieses Erfassungssystem wurde im Rahmen unserer Aktivitäten zur Luminale 2008 weiterentwickelt. Es dient der Erfassung der Positionen mehrerer Personen und steuert beliebige multimediale Ereignisse.
Die audiovisuelle Installation „sensorama“ ist als Metapher zu verstehen: Kommunikation und Nähe der Menschen führen zu Harmonie und einer positiven Atmosphäre. Oder anders ausgedrückt: zu einer positiven Aura des Raumes, in dem sich die Menschen befinden. Für die Besucher der Installation wird erfahrbar, dass ein Miteinander – in diesem Fall, dass die Menschen den Mut haben, aufeinander zuzugehen – eine Stimmung und Atmosphäre des Wohlfühlens erzeugt: Töne, Bilder und Licht in der Installation artikulieren dieses. Verharren die Menschen am Rande des Raumes und gehen nicht aufeinander zu, werden Töne, Bilder und Licht eine eher abweisende, negative Raumstimmung erzeugen.
SENSORAMA macht also für die Besucher ganz konkret deutlich, ja körperlich erfahrbar: Kommunikation und menschliche Nähe führen zu einer positiven Grundstimmung, Vereinzelung und Isolation lassen Kälte und Distanz entstehen. SENSORAMA zeigt, dass es eine Abhängigkeit zwischen menschlicher Nähe bzw. Distanz und der Aura eines Raumes gibt: Das Verhalten der Menschen zueinander bestimmt das Raumgefühl. Die Installation lässt die Besucher spüren, dass zwischenmenschliche Kommunikation die Voraussetzung zu Verständigung und Verständnis ist. » gesamten Beitrag aufrufen
Im Rahmen der Entwicklung des “sensorama” sowie der Ausstellung “Interdependenzen” entwickelt Projektionsareal auf der Basis von Max/MSP & Jitter einen interaktiven Zustandsraum. Anhand eines Modells im Maßstab 1:10 begann die Testphase… » gesamten Beitrag aufrufen