SENSORAMA ist ein interaktiver, multimedialer Raum, welcher die existierende Abhängigkeit zwischen Mensch und Raum erfahrbar werden lässt, indem er diese mit Hilfe modern gestalteter Video- und Soundcollagen verdeutlicht und den Besucher über diese Interdependenzen reflektieren lässt. SENSORAMA fungiert als Vermittler und regt die Menschen zum Austausch untereinander an. Die Installation fördert zwischenmenschliche Kommunikation als Voraussetzung zu Verständigung und Verständnis anderer Menschen sowie fremder Kulturen.
Das Fühlen und Erleben der im Raum befindlichen Atmosphäre…
Durch unsere Sinne können wir uns und unsere Umwelt wahrnehmen. Unsere Sinne bilden die Grundvoraussetzung für das Aufnehmen und Verstehen von Zuständen und Zusammenhängen in jeglicher Situation. Im SENSORAMA soll der Besucher „sich Besinnen“, seine Sinne wie Sehen, Hören
& Fühlen schweifen lassen. Als Hilfsmittel zur Erfassung ermöglichen sie dem Menschen, sich in Räumen zu orientieren. Ohne Sinne keine Raumerfahrung. Weiterhin thematisieren wir die durch Sinneseindrücke hervorgerufenen Gefühle und Gefühlsmomente. „sense“ wird hier nicht nur als „Sinn“ sondern ebenso als „Gefühl“ interpretiert. Die im Raum gefühlte Atmosphäre und die unter den Menschen sowie zwischen ihnen und dem Raum entstehenden Wechselwirkungen bilden einen Hauptaspekt dieser Installation.
SENSORAMA soll einen Anstoß geben, diese Abhängigkeiten zu erleben und die gewonnenen Erkenntnisse ins eigene Leben zu integrieren.
Gerade ist die Ausstellung zu Ende gegangen. Industrial architecture meets INTERDEPENDENZEN media-arts: Das Ambiente perfekt, die Ausstellung ein voller Erfolg. Die Halle02 bot das ideale Umfeld für die Präsentation der vielschichtigen INTERDEPENDENZEN-Ausstellung. Die vielfältigen Darstellungen flossen perfekt in das Umfeld der Halle mit ihren Stahlträgerkonstruktionen ein, gegenseitige Interaktion fand auch hier zwischen Räumlichkeit und Kunst statt. Wir sind froh, die Ausstellung hier präsentiert zu haben und danken allen Beteiligten für ihr Engagement.
Anfang 2007. Frisches Jahr, frisch ans Werk!
Interdependenzen gastiert im E-Werk als aufgebohrte Wochenveranstaltung. In Kooperation mit Anti-Matter-Plant.org entstand die Interdependenzen “exhibition extended”. Ein Konzept, das aufging. Ausstellung in lockerer Atmosphäre, abgerundet durch ein abwechselungsreiches Abendprogramm mit interessanten Gästen und qualitativ hochwertigen Acts.
Die audiovisuelle Installation „sensorama“ ist als Metapher zu verstehen: Kommunikation und Nähe der Menschen führen zu Harmonie und einer positiven Atmosphäre. Oder anders ausgedrückt: zu einer positiven Aura des Raumes, in dem sich die Menschen befinden. Für die Besucher der Installation wird erfahrbar, dass ein Miteinander – in diesem Fall, dass die Menschen den Mut haben, aufeinander zuzugehen – eine Stimmung und Atmosphäre des Wohlfühlens erzeugt: Töne, Bilder und Licht in der Installation artikulieren dieses. Verharren die Menschen am Rande des Raumes und gehen nicht aufeinander zu, werden Töne, Bilder und Licht eine eher abweisende, negative Raumstimmung erzeugen.
SENSORAMA macht also für die Besucher ganz konkret deutlich, ja körperlich erfahrbar: Kommunikation und menschliche Nähe führen zu einer positiven Grundstimmung, Vereinzelung und Isolation lassen Kälte und Distanz entstehen. SENSORAMA zeigt, dass es eine Abhängigkeit zwischen menschlicher Nähe bzw. Distanz und der Aura eines Raumes gibt: Das Verhalten der Menschen zueinander bestimmt das Raumgefühl. Die Installation lässt die Besucher spüren, dass zwischenmenschliche Kommunikation die Voraussetzung zu Verständigung und Verständnis ist. (weiterlesen…)
Rohes Industriemonument, abgenutzt, gebraucht. Ein Raum, ehemals Produktionsstätte, heute im Leerstand. Geruch und einzelne Akzente der Halle lassen jedoch das Rotieren der großen Druckmaschinen förmlich wiederauferstehen. Die perfekte Atmosphäre für eine Idee, für eine Ausstellung, für In|ter|de|pen|den|zen. Geboren aus dem Gedanken zu einer Diplomarbeit von Markus Joos und Daniel Klotz, mutiert zu einem Event von vorher ungeahnter Größe und Wirkung.
Über 1000qm interdisziplinäre Kunstplatform durch Malerei, Fotografie, Illugrafie, Sound- und Videokunst, boten eine zeitgemäße Zusammenführung und Auseinandersetzung mit den verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen, im Kontext der heutigen Wechselwirkungen von Mensch und Raum. Die Art der Interpretation, der Ansatzpunkt und die Philosophie der Umsetzungen waren genau so spannend und abwechslungsreich, wie die spezifische Wahl der Ausdrucksmittel.